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Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Fragen zum Thema Photovoltaik für Sie zusammen gestellt. Für detaillierte Auskünfte stehen wir Ihnen gerne in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Häufige Fragen zum Thema Photovoltaik

So machen Sie Ihr Dach zum Kraftwerk und werden zum umweltfreundlichen Energieversorger

Strom aus fossilen Brennstoffen verursachen CO2-Emissionen, die erheblich zum Treibhauseffekt beitragen. Darum ist es grundsätzlich sinnvoll, Strom aus einer Energiequelle zu gewinnen, die kostenlos, unerschöpflich und emissionsfrei ist. Wind- und Wasserkraft sind jedem bekannt und die beeindruckenden Windräder hat jeder schon einmal gesehen. Aber es gibt auch eine ganz dezente Methode die Energie des Sonnenlichts direkt in Strom zu verwandeln. Das Prinzip heißt: Photovoltaik (PV)

Was ist Photovoltaik?

Unter Photovoltaik versteht man den Prozess, bei dem Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Jeder kennt die kleinen Solarzellen in Taschenrechnern und die etwas größeren über Parkscheinautomaten. Diese Zellen lassen sich zu beliebig großen Anlagen zusammenschalten. Fällt Licht auf diese Anlage, so wird durch diese Zellen Gleichstrom erzeugt. Dieser PV-Gleichstrom wird dann mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom verwandelt und in das öffentliche Netz eingespeist.

Was macht man mit dem Strom?

Ihr Energieversorger ist nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) verpflichtet, Ihnen den auf Ihrem Dach selbst erzeugten Strom 20 Jahre lang abzunehmen und mit max. 13,68 Cent je KWh zu vergüten.

Die Umwelt schützen und dabei noch Geld verdienen kann jeder!

Für Photovoltaikanlagen auf Ihrem Dach, die in Januar 2014 in Betrieb gehen, zahlt Ihr Energieversorger, für Anlagen bis 10 KWp, je KWh 13,68 Cent, für Anlagen bis 40 KWp, je KWh 12,98  Cent, für Anlagen ab 40 KWp, je KWh 11,98 Cent. Die Vergütung wird über 20 Jahre gezahlt, plus dem Jahr der Inbetriebnahme! Es gilt der bei Anschluss gültige Vergütungssatz.

Und das rechnet sich?

Ja! Selbst dann, wenn die Anlage komplett finanziert werden muss. Wer es gerne nachrechnen möchte findet hier die nötigen Informationen:

Muss die Anlage dem Finanzamt gemeldet werden?

Sie werden durch den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage steuerlich zum Unternehmer – auch wenn eine Gewerbeanmeldung dafür nicht erforderlich ist. Das bedeutet für Sie:

  • Sie bekommen die für die Anlage gezahlte Mehrwertsteuer zurück.
  • Sie können die Anlage über 20 Jahre abschreiben. (linear oder degressiv)
  • Sie können Kapitalbeschaffungskosten (z. B. Kreditzinsen) absetzen.

Wie genau sich die PV-Anlage auf Ihre Steuerlast auswirkt und ob Sie eventuell einen Steuervorteil dadurch haben, erfahren Sie bei Ihrem Steuerberater oder Finanzamt.

Hält die Anlage 20 Jahre?

Die Solarmodule sind extrem langlebig. Erfahrungen mit den ältesten Modulen und Erfahrungen aus der Raumfahrt lassen eine Lebensdauer von 35 Jahren und mehr erwarten. Aus diesem Grund geben die meisten Hersteller 20 oder 25 Jahre Leistungsgarantie auf ihre Module.

Wie lange hält der Wechselrichter?

Der Wechselrichter ist das Herz der Anlage. Bei der Entwicklung der Geräte wird in der Regel darauf geachtet, dass nur Komponenten verwendet werden, die eine Lebensdauer von 20 erwarten lassen. Auch diese Geräte gibt es mit langen Garantiezeiten. Trotzdem ist es sinnvoll und seriös bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung eine Rücklage von ca. 0,2-0,5% der Anlagenkosten für Wartungskosten einzubeziehen.

Was, wenn die Regierung wechselt?

Dann bekommen Sie trotzdem ihre zugesicherte Vergütung. Es gilt hier der Grundsatz der Rechtssicherheit. Außerdem gehen die Kosten durch das EEG nicht zu Lasten des Staatshaushaltes.

Und nach den 20 Jahren?

Dann wird Ihre Anlage vermutlich immer noch Strom produzieren. Diesen können Sie entweder zu 13 Cent (derzeit) verkaufen oder selbst verbrauchen.

Ist mein Dach geeignet?

Die Anlage ist leichter als übliche Schneelasten und wird in der Regel von jedem Dach getragen. Das Dach sollte möglichst nach Süden ausgerichtet sein und optimalerweise eine Neigung von 30° besitzen. Andere Ausrichtungen sind natürlich möglich, reduzieren aber den Ertrag. Eine reine Ost- oder Westausrichtung z. B. erwirtschaftet nur ca. 85%-88% des möglichen Ertrages.

Warum macht das denn nicht jeder?

Weil es einfach noch nicht jeder weiß!

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